Das Miteinander der Generationen

Aus eigenem Erleben habe ich erfahren, was es heißt, die Fürsorge und Pflege für die Menschen aus unserem Familienkreis zu übernehmen. Jahrelang habe ich durch die Betreuung und Pflege meines Vaters das „Älterwerden“, das „Alt sein“, hautnah miterlebt.  Der Mensch, mit seinen Bedürfnissen nach einem möglichst selbstbestimmten Leben im Alter, ist für mich sichtbar geworden. Das umfasst nicht nur die Pflege und Versorgung, sondern gleichermaßen das einander zuzuhören.  Beides kostet Zeit. Aber es lohnt sich! Die junge Generation bringt den frischen Wind mit, die ältere die Erfahrung. Alt und Jung können sich  ergänzen und unterstützen. 

Bildung

Die Bildung liegt mir ganz besonders am Herzen. Als Mutter von 3 Kindern  habe ich unmittelbar die Sorgen und Nöte aus Sicht des Schülers, des Elternhauses und der Schule miterlebt. Was Kinder und Lehrkräfte brauchen, sind klare, verlässliche Strukturen, die es ermöglichen, einen stressfreien, kreativen Unterricht mit einer Ganztagsbetreuung anzubieten, soziale Benachteiligungen abzufedern und die individuelle  Förderung zu unterstützen. Schulsozialarbeit und kulturelle Freizeitangebote, die nur aus Förderprogrammen finanziert werden, können das nicht leisten. Deshalb möchte ich mich für eine Regelfinanzierung der Schulsozialarbeit einsetzen und auch Kreativangebote als feste Position an den Schulen verankern.

Wirtschaft

Die Berufsausbildung  braucht eine gebührende Wertschätzung. Nachwuchs fehlt in den meisten Branchen. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen frühzeitig erfahren, in welchen Berufen sie später tätig sein können.  Im Handwerk, in der Pflege, in Berufen, die eine Gesellschaft am Laufen hält. Schülerpraktika und Ferienjobs helfen bei der beruflichen Orientierung.
Die Vermittlung von Werten, wie Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Umsichtigkeit, Ordnung usw. sind unerlässlich. Eltern können diese Verantwortung nicht allein den Lehrkräften übertragen.
Politik muss sich um die entsprechenden Rahmenbedingungen kümmern, junge Leute solide auszubilden. Damit sie nach ihrem Abschluss auch hier beheimatet bleiben, ist es notwendig, dafür Perspektiven zu entwickeln.

Kultur

Die Stärkung und Entwicklung des Bereichs der Kunst und der Kultur ist für mich eine Herzensangelegenheit. Sehr gern bin ich  unterwegs, besuche Aufführungen, Konzerte, Ausstellungen und dergleichen mehr. Das kulturelle Umfeld unserer  Region bestimmt als Standortfaktor darüber, wo sich Unternehmen ansiedeln. Kunst und Kultur bringen die Menschen zusammen. Die Gäste in unserer Region sollen sich hier wohlfühlen und wollen nach einem Tag voller Eindrücke auch was erleben. Die schöpferisch tätigen Menschen sorgen dafür. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist längst ein entscheidender Wirtschaftsfaktor in Mecklenburg-Vorpommern. Wir brauchen unsere Theater und alle Einrichtungen der Kultur und der Kunst. Dieser Wirtschaftsbereich benötigt eine positive Zukunftsperspektive.